Auf Pinterest werden Pins in Boards gesammelt, denen Nutzer folgen können. Hier erfahren Sie, wie Sie Pinterest Boards erstellen, die auch Follower erhalten und so dazu beitragen, Traffic auf Ihre Webseite zu bringen.
So erstellen Sie Pinterest Boards, die Follower erhalten
Richtig aufgesetzte Pinterest Boards
- bringen Zugriffe auf Ihre Webseite,
- bringen neue Follower auf Ihren Pinterest-Account und
- können neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Pinnern bringen.
Schritt #1 – Keywords recherchieren
Um gute Boards zu erstellen, sollten Sie im ersten Schritt wissen, was andere Nutzer brauchen und was sie suchen. Verwenden Sie für diese Recherche einfach die Pinterest-Suche.
Hier finden Sie ein Beispiel mit einer Suchabfrage zum Thema Valentinstag. Die bunten Kästchen unter dem Suchfeld sind die Suchwörter, nach denen von anderen Nutzern gesucht wird. Das Wort ganz links ist das am häufigsten gesuchte Wort in Verbindung mit den eingegebenen Suchwörtern.
Machen Sie sich eine Liste mit diesen Keywords.
Schritt #2 – Boards recherchieren
Danach klicken Sie auf „Pinnwände“ und recherchieren Sie, welche Boards zum Thema schon aufzufinden sind und wieviele Follower diese haben.
Im angeführten Beispiel wissen wir, dass die Suchphrase „Valentinstag DIY“ sehr populär ist und bei der Einschränkung „Valentinstag DIY basteln“ mehr als 30 Pinnwände zu finden sind.
Wenn Sie sich jetzt Gedanken machen, dass es schon mehr als 30 Pinnwände gibt:
- gibt es zu vielen Themen noch keine guten deutschsprachigen Pinnwände und
- achten 95% der Boardinhaber nicht auf die wichtigsten Dinge, die für den Erfolg eines Boards notwendig sind.
Schritt #3 – Board erstellen
Erstellen Sie nun eine neue Pinnwand und stellen Sie diese auf geheim. Benennen Sie Ihr Board mit den gewünschten Keywords. Verwenden Sie dabei keine Abstände zwischen einzelnen Buchstaben (denn sonst erkennt die Suchmaschine das Wort nicht als Wort) und benennen Sie es auch nicht mit Phantasienamen.
Der Boardname sollte dieselben Suchwörter beinhalten, mit denen Sie gefunden werden möchten!
Ein Beispiel:
mit „Valentinstag DIY basteln“ werden Sie in der Suche weiter vorne auftauchen als mit „V A L E N T I N S T A G DIY basteln“ oder „Be my Valentine“
Sie möchten ein bereits bestehendes Board umwandeln? Kein Problem! Geben Sie dem Board einfach einen neuen Namen. Pinterest macht automatisch eine Weiterleitung.
Schritt #4 – Boardbeschreibung erstellen
Die Beschreibung der Pinnwände wird noch immer sträflich vernachlässigt. Dabei ist dies ein perfekter Ort, um Ihre gefundenen Keywords und noch ein paar zusätzliche unterzubringen! Nutzen Sie den Platz aus und nehmen Sie sich Zeit für eine aussagekräftige Beschreibung des Boards.
Schreiben Sie dabei ganze Sätze für den Leser und listen Sie nicht einfach Suchbegriffe auf.
Schritt #5 – Boardkategorie auswählen
Ebenfalls oft vergessen, wird dieser Schritt. Doch die richtig ausgewählte Kategorie ist ein Rankingfaktor.
Wenn Ihr Board keiner Kategorie eindeutig zuordenbar ist, testen Sie die am besten passenden Kategorien eine Zeit lang. EIne andere Kategorie kann durchaus einen Unterschied machen.
Schritt #6 – Boardcover nutzen
Erstellen Sie nun ein aufmerksamkeitsstarkes Boardcover. Sie haben hier zwei Möglichkeiten:
- Entweder nutzen Sie einen bestehenden Pin als Pinnwand-Cover oder
- Sie erstellen ein eigens dafür gedachtes Cover nur für diese Pinnwand.
>>>Tipp: Erfahren Sie hier mehr über Board-Cover und Schaufenster.
Wenn Sie ein eigens dafür gedachtes Cover erstellen, vergessen Sie nicht, dieses auch auf Ihre Webseite zu verlinken.
Schritt #7 – Pinnwand mit Pins befüllen
Befüllen Sie die Pinnwand mit mindestens 20-25 qualitativ hochwertigen Pins, bevor Sie diese von geheim auf öffentlich stellen.
Je mehr Pins eine Pinnwand hat, desto relevanter wird sie für neue Follower sein. Die Pins auf der Pinnwand sollten ebenfalls Keywords in der Beschreibung haben, die für Ihre Pinnwand wichtig sind.
Halten Sie sich bei der Auswahl der Pins an diese beiden Dinge:
- Pinnen Sie ausschließlich Inhalte, die auch wirklich zu den Keywords passen und
- schreiben Sie die Keywords auch in die Pinbeschreibung
Danach sollten Sie das Board täglich mit mindestens ein bis zwei neuen Pins befüllen. Mit einem Tool wie Viraltag können Sie dies übrigens einfach automatisieren.
Tipp: Auf dieser Webseite ist seit ein paar Monaten Milotree (Affiliate-Link) im Einsatz. Das Plugin für WordPress generiert ein kleines, unaufdringliches Pop-up, das explizit auf Ihren Pinterest-Account hinweist. So steigern Sie ganz ohne Mühe Ihre Follower. Probieren Sie es einfach aus! Es gibt einen kostenlosen Testzeitraum.
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Erst einmal vielen Dank für all die tollen Tipps!
Ich bin nur gerade etwas verwirrt bezüglich Schritt 6 (Board Cover verwenden): Ich habe mich nämlich auch zum Pinterest Bootcamp in der Pinterest Community angemeldet…dort wird von der Verwendung der Board Cover abgeraten (weil sie Boards mit Cover nicht featuren würden).
Warum bietet Pinterest eigens eine Funktion (die mir zudem sehr gefällt) und unterstützt dann ihre Verwendung nicht?
Bislang habe ich ohne „Features“ gut leben können…und hätte mit einem eigenwilligen Blogthema vermutlich auch wenig Chancen dafür, sodass ich bislang wohl bei den Covers bleiben werde. Dennoch ist das Ganze alles andere als schlüssig…
Liebe Grüsse,
Kathi „Keinstein“
Liebe Kathi,
Ja, das Pinterest DE Marketing Team sagt, dass sie Boards mit Boardcovern, die gestaltet sind (also mit Text drauf) nicht von ihnen gefeatured werden. Wie so oft ist Wahrheit und Realität ab und an anders ;-) Denn es gab schon Features mit Boards, die Cover mit Text hatten.
Wenn man aber bei den monatlichen Einreichungen mitmachen möchte, empfiehlt es sich, das Cover vorher rauszunehmen, dann steigen die Chancen.
Ob man Cover mit Text oder nicht nutzen möchte, ist eine strategische Entscheidung.
Einerseits sagt Pinterest selbst, dass Bilder mit Textoverlay gut funktionieren (und das tun sie auch, weil auf den ersten Blick ersichtlich ist, worum es geht und die Wahrscheinlichkeit eines Klicks steigt) und andererseits wollen sie das bei den Covern nicht. Wie auch immer: ob Du Cover mit Text verwendest, ist Deine eigene strategische Entscheidung.
Manche mögen es, andere wieder nicht.
Ich bin ein Verfechter von Covern mit Text!
Warum?
Weil im Profil auf den ersten Blick ersichtlich ist, worum es bei den Boards geht und es ins Branding und die Positionierung einzahlt.
Die Boardnamen sind meist nicht vollständig sichtbar und mit dem Cover kann ich einerseits meine Marke transportieren und andererseits mache ich es dem Nutzer leichter, zu sehen, worum es bei mir geht.
Du hast aber auch immer die Möglichkeit einen normalen Pin als Cover zu definieren.
Bei manchen Themen, so wie bei meinem, ist jedoch auch der Pin mit Text. Der Fokus liegt am Text und nicht am Bild und ist daher auch größer und zentraler positioniert.
Insofern würde ich ohnehin Text am Boardcover haben. ;-)
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen!
Liebe Grüße
Barbara